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| James Dean |
Es gibt Kultfilme und es gibt Kultfilme. Eins handelt von satanischen Kulten inklusive Tieropfer und Gangbang mit dem Teufel, während das andere Evergreens der Filmwelt sind, die eigentlich jeder hätte sehen sollen. Kaum durchsetzbar ist so eine Forderung schon aus dem Grund, dass Filme nicht zuletzt wegen ihrem Bezug zur aktuellen Generation und Lebenslage sich als solche manifestieren. Der heutigen Generation einen Menschen wie James Dean nah zu bringen ist schwerer als es scheint, denn beispielsweise "Rebel without a cause" ist ein Film der die damalige Generation in all ihrer Größe (oder Kleingeistigkeit) umfasst und heute kaum einen einzigen Menschen im alter zwischen 14 und 21 charakterisiert. Von daher wird die Empfänglichkeit auf einen solchen Film stark gemindert.
Anlass zu diesem kleinen "Warum Filme nicht mehr als Filme sind"-Crashkurs gab mir die neuliche Ausstrahlung einer meiner Lieblingsfilme, Starship Troopers. Für Starship Troopers spricht ein offensichtlicher Humor, Neil Patrick Harris und jede menge Käfer. Der Film ist wegen der Verbanalisierung des Krieges und enormer Gewaltdarstellung in der Rohfassung indiziert. Im TV läuft eine zensierte Version, zu kaufen gibt es nur eine unzensierte (und leider indizierte) Version des Filmes.
Was die damaligen Beamten und Beamtinnen der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien allerdings missverstanden haben, ist die Bedeutung des Filmes. Es handelt sich dabei eher um eine Realsatire von Krieg und Regierungen die solchen Schabernack treiben.



